Die Deutsche Dartliga (DDL) wird von mir, Helga Becker, organisiert.
Über viele Jahre war ich Mitarbeiterin der Softwarefirma, deren System heute für die Durchführung der Liga genutzt wird.
Umstände aus Vergangenheit und Gegenwart führen dazu, dass ich mich in meiner Arbeit auf meine eigene Erfahrung und mein Wissen stütze.
Neuerungen, Anpassungen oder auch nicht in jedem Detail perfekt genutzte Systemkomponenten haben dabei nichts mit Willkür oder Unvermögen zu tun, sondern ergeben sich aus den Rahmenbedingungen, die ich im Folgenden transparent erläutern möchte.
Gemeinsam mit euch wird die DDL weiter wachsen – und an dieser Stelle sage ich bewusst Danke für Vertrauen, Geduld und Unterstützung.
Bereits vor Jahren, noch während meiner Tätigkeit für die Softwarefirma, verfolgte mich immer wieder der Gedanke, eine eigene Liga zu starten..
Im Bereich der Turniere war – und bin – ich fit. Ich habe so viel getestet, ausprobiert und mit ins System eingebracht, dass mir kaum etwas verborgen blieb.
Doch auch wenn ich diesen Wunsch schon damals in mir trug, fehlte mir aufgrund meiner enormen Eingespanntheit in dieser Firma schlicht die Zeit, diesen Bereich ebenfalls auf Herz und Nieren zu prüfen.
Tja – und irgendwann bekam ich einen kleinen Schubs.
Und ich tat es einfach.
Die Liebe zum System war zu diesem Zeitpunkt noch immer so groß, dass ich zunächst keine andere Möglichkeit sah, die Liga woanders aufzubauen. Wie könnte man auch, wenn man etwas mit aufgebaut und großgezogen hat, plötzlich etwas „Fremdes“ nutzen?
Ich kann doch mein „Baby“ nicht einfach vergessen – oder so tun, als würde ich es nicht mehr kennen.
Nun aber ist genau das heute mein Verhängnis.
Ihr dürft mir glauben, dass ich jeden erdenklichen Weg gegangen bin, um – trotz aller Umstände – einen Kontakt aufrechtzuerhalten. In der Hoffnung, irgendwann eine Situation zu erreichen, in der ich ohne Angst um Hilfe bitten kann.
Doch keiner dieser Wege führte zu einem Ziel. Im Gegenteil: Jeder einzelne brachte noch mehr Trauer, noch mehr Angst und noch mehr Enttäuschung mit sich.
Es klingt so einfach, wenn es heißt:
„Ruf den Support an, da bekommst du Hilfe.“
Ja, das mag sein.
Aber wer geht freiwillig in ein Haus zurück, in dem es gebrannt hat – und in dem man eingeschlossen war?
Ein brennendes Haus, in dem keine der Türen, die man in den Flammen erreicht hat, ins Freie führte?
Jeder Gang durch eine Tür zurück in dieses Haus lässt Erinnerungen auflodern. Die Kehle schnürt sich zu, und es fühlt sich an, als könne man nicht mehr atmen.
Welcher Mensch schafft es, dagegen anzukommen?
Versucht habe ich es unzählige Male.
Doch wenn einem dann noch der Qualm ins Gesicht schlägt, von dem man glaubte, ihm endlich entkommen zu sein, setzt irgendwann der Selbstschutz ein.
So gehe ich heute viele Wege innerhalb dieser Software alleine – ohne auf das zurückgreifen zu können, was ich all die Jahre selbst gegeben habe: Hilfe.
Meine Liga liegt mir sehr am Herzen, und ich werde nicht aufgeben.
Ich glaube an das Konzept. Und ich glaube daran, Lösungen innerhalb des Systems zu finden, die für tolle Saisons sorgen werden.
Jedes Team und jeder einzelne Spieler darf sich darauf verlassen, dass ich mein Bestes gebe – nicht nur softwareseitig, sondern auch aus sportlicher Sicht –, um ein gutes und faires Ergebnis für alle zu ermöglichen.
Eure Ligaleitung
Helga
Jedes Team und jeder einzelne Spieler darf sich darauf verlassen, dass ich mein Bestes gebe –
nicht nur softwareseitig, sondern auch aus sportlicher Sicht –, um ein gutes und faires Ergebnis für alle zu ermöglichen.
Man bittet niemanden mehr um Hilfe an dem Ort, an dem man gelernt hat, sich selbst zu verlieren.