Was als verrückte Idee und aus purer Leidenschaft anfing, entwickelte sich ganz leise zu etwas, bei dem ich heute gar nicht mehr sagen kann, ob ich das so wirklich wollte.
Nicht nur die Leidenschaft zum Dartspielen, sondern auch die gerade geborene Software, von der heute jeder in der Dartszene spricht, zeigten mir eine vollkommen neue Welt.
Eine Welt, von der ich nicht wusste, wie sehr sie mein Leben verändern würde
Dabei ging ich genauso unbedarft und vertrauensvoll an die Dinge heran, wie ich es eigentlich immer tat.
Zuerst half ich einem „Freund“, etwas aufzubauen und nach vorne zu bringen. Daraus entstanden nicht nur gewaltige Höhen und Tiefen in meinem Leben, sondern auch eine totale Veränderung.
Als leidenschaftliche Dartspielerin betrat ich eine mir damals noch unbekannte Location, die mein Herz schlichtweg höher schlagen ließ:
das Kreuz Ass. So groß und mit so viel Flair, wie ich es zuvor nicht kannte
Mein damaliger Einsatz für die Software, der ich mich verschrieb, ließ mich nicht mehr nur als Spielerin auf die Dinge schauen.
Ich wollte sehen und spüren, wie es sich in der realen Welt anfühlt. Quasi ein Realitätscheck. Tests im Hintergrund waren mein tägliches Brot – aber live…? Ich wollte es.
Doch damals war es irgendwie anders.
Die innere Aufregung, die ich spürte, bevor ich mein erstes – und dann auch noch großes – Turnier leitete…
Ich habe wochenlang an Zeitplänen geschrieben und Abläufe getestet. Denn schon damals schien mir die Hilfe, die ich anderen gab, nicht selbst zuteil zu werden.
Damals war das kein Problem. Ich nahm die Herausforderung an. Und ich habe es geschafft
Was dann folgte, sollte wohl einfach so sein.
Nicht nur die Location war für mich ein besonderer Ort, sondern auch Kalle – offen, verrückt und genauso leidenschaftlich – sagte mir:
„Helga, mach es einfach.“
Eine Reise begann, von der ich nicht weiß, an welcher Stelle ich mich selbst verloren habe.
Ich war immer ein Mensch, der anderen Freude bereiten wollte und genoss jeden Moment, in dem ich spürte, dass genau das geglückt war.
Doch irgendwann kam der Moment, in dem ich mir wünschte, jemand hätte gesehen, dass auch ich einmal jemanden gebraucht hätte, der mir zeigt,
dass ich nicht alles alleine schaffen muss.
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